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Sauberes Wasser, polierter Reis, das Spülen und Dämpfen des Reises, die Kōji-Herstellung (Einimpfen der Kōji Pilze), Herstellung der Starter-Maische/Gärung und Pressen, Filtern, Pasteurisieren und Abfüllen. So macht man Sake, den japanischen Reiswein, den 22 Weinritter und Gäste am 15. März 2025 im Restaurant Okra Izakaya im 2. Bezirk in unerschiedlichsten Variationen verkosten konnten.

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Durch den Abend geführt haben:

  • Frau Dr. Elisabeth Noisser – Generalsekretärin der Österreichisch-Japanischen Gesellschaft, ausgezeichnet vom Japanischen Außenministerium für ihre Verdienste im Bereich Kulturvermittlung
  • Wolfgang Krivanec – Besitzer des Okra Izakaya (Izakaya = japanisches Beisl) und Initiator der Sake Week Vienna, sowie
  • Noel Pusch, vielfach ausgezeichneter Sake Sommelier und Sake-Weltmeister

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Zur Begrüßung gab es einen Yuzu-Sake Spritz, einen erfrischenden Aperitif aus Yuzu Sake, Prosecco und Zitrone.

Im Anschluss wurde ein Omakase-Menü serviert. Omakase bedeutet eine „Überraschungs-Menüfolge“, die dem Koch überlassen wird. Zu den verschiedenen Vorspeisen wurde ein Tedorigawa (Junmai) eingeschenkt. Dieser Sake wird aus Reis der besten Qualität Japans hergestellt. Der Geschmack ist weich, mit einem langen Abgang, mit Aromen von weißen Blüten, Früchten und Honig. Alkoholgehalt 15% vol.

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Bei Sake kann übrigens auch Alkohol zugefügt werden, was aber bei hochwertigen Sake, so wie sie verkostet wurden, nicht gemacht wird. Hochwertiger Sake wird mit ca. 7 Grad (nicht warm!) und generell jung (max. 2 Jahre) getrunken. Die Ausnahme sind Sake von niedriger Qualität, diese werden bei Zimmertemperatur oder leicht warm serviert.

Zu Sushi-Variationen hat Noel Pusch einen Fukuju Kobe Classic (Junmai Ginjō) ausgeschenkt. Auch dieser Sake wird aus bestem Reis und Quellwasser hergestellt. Der Geschmack ist feinherb, mineralisch, fruchtig und sanft. Alkoholgehalt 15% vol.

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Weiter ging es mit den Speisen vom Hauptgang in Begleitung von einem Ikekame (Junmai Daiginjō), ein seltener Sake, der mit einem schwarzen Koji-Pilz hergestellt wird. Beim Geschmack erkennt man reife Erdbeeren und eine schöne Säure mit einem langen Abgang. Alkoholgehalt 15% vol.

Zum Dessert wurde ein gereifter Sake verkostet, ein Biden 1999 (Koshu). Dieser traditionell fermentierte und über 20 Jahre gereifte Sake wird Koshu genannt, was "alter Sake" bedeutet. Der Geschmack erinnert etwas an Sherry, leicht nussig mit Karameltönen. Alkoholgehalt 16% vol.

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Wer etwas von dem japanischen Flair mit nach Hause nehmen wollte, konnte die Produkte vom Japanmarkt Nippon-Ya einkaufen, auch Sake konnten direkt vom Okra Izakaya erworben werden.

Text/Foto: Gabriela Stalder

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