
Gegründet am 24. Mai 2008 in Wien sind die St. Urbanus Weinritter ein Ordenskollegium, das für die Förderung der Weinkultur, der wissenschaftlichen Forschung zum Thema Wein, für die Förderung der Kunst und Kultur sowie der Freundschaft und Geselligkeit eintritt. Sie bekennen sich zum geistigen Erbe des Abendlandes und zu den ritterlichen Tugenden wie Tapferkeit, Mut, Wahrhaftigkeit, Güte, Demut und Nächstenliebe.
Seit 13 Jahren vergibt das St. Urbanus Weinritter Ordenskollegium den Newcomer Award, am 24.6.2026 zum ersten Mal im neuen Multifunktionssaal der Wein- und Obstbauschule Klosterneuburg. Der gemeinsam mit der Schule von den Weinrittern verliehene Preis ist nach Aussage von Dir. Reinhard Eder "nach dem Palais Coburg und dem Stift Klosterneuburg nun wieder heimgekehrt." 54 Personen nahmen an der Prämierung der Siegerweine und der 7 Sieger teil, denn jeweils zwei Winzer waren je zwei Mal im Finale vertreten. Auch das erstmalig!

Zwei neue Mitglieder wurden beim Stiftungsfest am 21.5.2026 in der Michaelerkirche in den Innersten Kreis des St. Urbanus Weinritterordens als Ehrendamen aufgenommen: Anna-Marie Costazza und Mag.a Gabriele Posch. Es war dies die letzte offizielle Handlung der scheidenden Großmeisterin, Ehrendame Ingrid Hamersky. Nach zwei Amtsperioden übergab sie die Führungsfunktion an Weinakademikerin und Ehrendame Irene Holzhacker (rechts im Bild). Diese wird nun, gemeinsam mit dem neuen Großkanzler Alexander Heider, den Orden die nächsten drei Jahre führen.
Zu einer außergewöhnlichen Tafelrunde lud das Konventikel Eins am 10.6.2026 ins Refetterio des Innenstadtlokals "Il Cavalluccio". "Berglandweine" standen am Verkostungsprogramm, und damit sind Weine aus der mit 240 ha kleinsten Weinbauregion Bergland gemeint, die die Bundesländer Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Kärnten und Oberösterreich umfasst. Die 16 Teilnehmer/innen fanden die Verkostung als eine der abwechlungsreichsten und durchaus interessantesten und bewerteten den Großteil der Weine sehr positiv mit gutem Preis/Leistungsverhältnis.

Neue Weinkrankheit lässt Winzer zittern
Die sogenannte Goldgelbe Vergilbung (Flavescence dorée) lässt die Winzer in ganz Europa zittern. Denn diese schwere Krankheit der Weinrebe, die durch ein Phytoplasma verursacht und von der amerikanischen Rebzikade übertragen wird, kann zum Absterben der Rebstöcke führen. Typische Symptome entwickeln sich meist während der Vegetationsperiode. Die Blätter verfärben sich – bei weißen Sorten gelb, bei roten Sorten rötlich –, rollen sich nach unten ein und werden spröde. Triebe verholzen unvollständig, Trauben schrumpfen oder reifen nicht aus, und befallene Reben zeigen insgesamt ein deutlich geschwächtes Wachstum. Eine Heilung bereits infizierter Reben ist nicht bekannt.

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